Wir halten Sie auf dem Laufenden
Hier stellen wir für Sie regelmäßig Neuigkeiten aus der Branche sowie die aktuellen Entwicklungen auf dem Markt - unter anderem zur Preisentwicklung des Heizöls - zusammen. Bei weiteren Fragen sprechen Sie uns gerne an.  
Die Heizölpreise sind prinzipiell abhängig von zahlreichen unterschiedlichen Faktoren. Dazu zählen der Rohölpreis (Börsenpreise und in starkem Maße spekulativ beeinflusst), der Dollarkurs (US-Dollar als einzige Handelswährung für Öl auf dem Weltmarkt), die Nachfragesituation und die Lagerbestände, weitreichende politische Veränderungen sowie die Situation auf dem Weltmarkt und dem Inland.


29. Oktober 2013

Video auf Youtube
Im Interview: Björn Reimers, Energieberater der IWO, am Messestand der Ölwärme Plus Osthessen anlässlich der Trend-Messe 2013 auf der Fulda-Galerie:


http://www.youtube.com/watch?v=7V8PrKkSwOw



27. Oktober 2013

Hybrid – die Zukunft für Auto und Haus
Premiere in Osthessen am 16. November: Großer Aktionstag von Ölwärme Plus und Autohaus Geißenhöner / Buntes Familienprogramm und Gewinnspiel

Petersberg. Alternative Antriebe für Kraftfahrzeuge, umweltfreundliche und besonders sparsame Module für moderne Heizungsanlagen – Hybrid-Technik ist in aller Munde. „Was allerdings Hybrid – also die Kombination verschiedener Systeme –konkret bedeutet, wissen viele Verbraucher noch nicht so recht“, sagt Bernd Breidung, Sprecher der Ölwärme Plus Osthessen. Deshalb möchten der Zusammenschluss regionaler Heizungsbauer und Mineralölhändler und das Toyota-Autohaus Geißenhöner mit einem großen Aktionstag am Samstag, 16. November, rund um „die Zukunft für Auto und Haus“ informieren. Unter dem Motto „Hybrid Hoch 2“ halten die beiden Veranstalter von 10 bis 16 Uhr im Petersberger Autohaus Geißenhöner, Alte Ziegelei 22 (Gewerbegebiet), ein umfangreiches Programm für Autofans, Bauherren, Renovierer sowie Angebote für Kinder bereit. Ebenso wartet ein großes Gewinnspiel rund ums Energiesparen auf die Besucher.

„Einen Informationstag in dieser Kombination hat es in der Region bisher noch nicht gegeben“, berichtet Lars Weber, Filialleiter des Autohauses im Petersberger Gewerbegebiet. „Hybrid Hoch 2“ biete weit mehr als klassische Auskunft über Marktneuerungen. „Wir gewähren den Besuchern mit unserem Beitrag zu den Fuldaer Energiesparwochen 2013 praktische Einblicke in die moderne Hybrid-Technik, bei der auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Kurzum: Da ist für die ganze Familie etwas dabei.“

Kompetente Ansprechpartner rund um das Thema Ölwärme und Hybrid-Heizung sind die anwesenden Mitglieder der Ölwärme Plus Osthessen, die etwa Fragen beantworten wie: Worauf kommt es bei einer Heizungsanlage an? Welcher Energieträger ist für mich der richtige? Wie können Sonnenenergie und Holz mit Öl kombiniert werden? Im großen Viessmann-Schauwagen im Außengelände gibt es passend dazu Ölbrennwerttechnik, Solartechnik, eine Brauchwasserwärmepumpe und einen Pufferspeicher „zum Anfassen“ sowie Erklärungen vom Fachmann. Ein moderner Öl-Brennwertkessel von Buderus kann in der Autohausausstellung unter die Lupe genommen werden. Allgemeine Informationen zum Thema erhalten Interessierte bei einem unabhängigen Energieberater des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO).

Das Autohaus Geißenhöner zeigt am Beispiel der besonders sparsamen Toyota-Modelle Yaris, Auris und Prius, was Hybrid-Technik heute im Auto leisten kann. „Als Vorreiter dieser Technik hat Toyota in den vergangenen zehn Jahren mehr als 4600 Patente für Hybrid- und Elektrofahrzeuge angemeldet und fünf Millionen Hybrid-Fahrzeuge weltweit auf die Straße gebracht“, hebt Lars Weber hervor. „Wir zeigen den Besuchern, wie ein Hybrid-Fahrzeug mit Verbrennungsmotor startet, um kurz darauf auf elektrischen Betrieb umzuschalten.“ Erklärungen dazu gibt es laut Weber nicht nur an einem Querschnittmodell, das einen Blick ins Innere des Autos erlaubt, sondern auch direkt am Steuer. Denn das Autohaus Geißenhöner lädt im Rahmen des Aktionstags zu kostenlosen Probefahrten in aktuellen Hybrid-Modellen ein. „Vier Autos aus unserer Flotte von Hybrid-Fahrzeugen stehen den Besuchern zur Verfügung.“ Bei den kleinen Touren sei immer ein Techniker mit an Bord, der genau erläutere, was sich gerade im Motorraum abspielt.

Zusätzliches Highlight: Alle Probefahrer nehmen an einem Gewinnspiel teil, bei dem am Ende der „Spritsparmeister des Tages“ gekürt wird. „Denn der Bordcomputer der Wagen wertet genau aus, wer am wenigsten Energie verbraucht hat“, erläutert der Filialleiter. „Der Gewinner darf sich über ein Wochenende mit dem Yaris Hybrid freuen, und die Ölwärme Plus sponsert dazu noch einen Tankgutschein im Wert von 50 Euro.“

Im bunten Rahmenprogramm des Aktionstags kommen auch die Kleinsten nicht zu kurz – für sie gibt es vor Ort eine Hüpfburg, „Luftikus“-Ballonfun sowie Kinderschminken. Fürs leibliche Wohl ist unter anderem mit Thüringer Rostbratwürsten vom Holzkohlegrill und Kreuzbergbier gesorgt.

20. September 2013

 

Neubau, Sanierung, Energie und mehr: Ölwärme Plus Osthessen informiert bei Bauherren-Abend am 10. Oktober im Gemeindezentrum Künzell

Fulda / Künzell. Wer heute baut oder ein altes Haus energetisch sinnvoll renovieren möchte, braucht viele Informationen. Rund um die Themen Energie und moderne Heizungsanlagen, Baustoffe, Sicherheit, Finanzierung und mehr können sich Bauherren und Renovierer auf der Informationsmesse am Donnerstag, 10. Oktober, im Gemeindezentrum Künzell informieren. Auch die Ölwärme Plus Osthessen präsentiert sich ab 17 Uhr zusammen mit zahlreichen regionalen Fachbetrieben und Organisationen und bietet Besuchern gebündeltes Wissen auf kurzen Wegen. Ob Ingenieur-Büros, Baufirmen, Versicherungen, Banken oder Feuerwehr – das Verzeichnis der Aussteller während der Abendveranstaltung ist breit gefächert.

Am Infostand der Ölwärme Plus Osthessen stehen unter anderem der Sprecher Bernd Breidung sowie sein Stellvertreter Bernd Romstadt für Fragen rund um effiziente Heizungsanlagen, aktuelle Techniken, moderne Energieträger oder Versorgungssicherheit zur Verfügung.

Das Vortragsprogramm, etwa zu den Bausteinen einer soliden Finanzierung oder zur energetischen Gebäudesanierung, beginnt um 18.30 Uhr.

 

 

28. August 2013

Umwälzpumpe & Co: Vorsicht vor versteckten Energiefressern - Tipps der Ölwärme Plus Osthessen zum Heizungscheck

Fulda. Sommer, Sonne satt - und doch steht der nächste Winter schon vor der Tür. Zeit also, die eigene Heizungsanlage noch rechtzeitig vor der kalten Jahreszeit vom Fachbetrieb checken zu lassen. "Eine regelmäßige Überprüfung ist in jedem Fall sinnvoll, denn dabei können betagte oder defekte Energiefresser durch umweltfreundliche, kostengünstige Komponenten ersetzt werden. Das spart auf lange Sicht gesehen richtig viel Geld", erklärt Bernd Breidung, Sprecher der regionalen Energie-Experten Ölwärme Plus Osthessen.

Ein Beispiel: Für enormen Stromverbrauch im Haushalt können etwa alte Wasserpumpen die Ursache sein. "Die Umwälzpumpen schlucken in einem Einfamilienhaus pro Jahr zwischen 520 bis 800 Kilowattstunden. Das stellt eine enorme Belastung des Geldbeutels von rund 125 bis 200 Euro pro Jahr dar", weiß der Fachmann aus Erfahrung und ergänzt: "Moderne Hocheffizienzpumpen kommen dagegen schon mit 60 bis 150 Kilowattstunden aus - die Kosten liegen also nur zwischen 14 und 36 Euro."

Der Hintergrund: Während alte Pumpen durchgehend laufen, schalten sich moderne Geräte nämlich nur dann automatisch ein, wenn sie während der Heizperiode wirklich gebraucht werden. "Für Verbraucher bedeutet das konkret: Die Investition in eine moderne Umwälzpumpe mit etwa 350 bis 550 Euro für Kauf und Montage haben sich bereits nach drei bis fünf Jahren bezahlt gemacht", so Breidung.
Und noch einen Tipp hat der Energiefachmann der Ölwärme Plus: Beim Kauf sollte unbedingt auf den sogenannten EEI, den Energie-Effizienz-Index, geachtet werden, der Angaben zum Stromverbrauch macht. Denn: Seit Anfang des Jahres stellt die EU höhere Anforderungen an die Energieeffizienz von Umwälzpumpen. Neu ist, dass der EEI das bisherige Energielabel A bis G ersetzt. Ab sofort darf der Wert maximal 0,27 betragen, was zur Folge hat, dass in Deutschland rund 90 Prozent der bis 2012 erhältlichen Pumpen nicht mehr verkauft werden dürfen.
"Allerdings dürfen Handwerker weiterhin unbefristet Umwälzpumpen ohne EEI einbauen, sofern sie aus Lagerbeständen stammen. Dafür gibt es aber mitunter keine staatliche Förderung mehr", erklärt der Ölwärme-Sprecher. Mehr Infos über Zuschüsse und gesetzliche Richtlinien erhalten Interessierte bei den Mitgliedsbetrieben der Ölwärme Plus Osthessen.



26. Juni 2013

 

Mehr Platz und Sicherheit für Heizöltanks: Ölwärme Plus Osthessen informiert über neue Aufstellvorschrift

Fulda. Die Wandabstände für oberirdische Tankanlagen zur Lagerung von Heizöl sind neu geregelt worden und gelten seit dem 15. Mai 2013 bundesweit - unabhängig vom Hersteller. „Die mit allen Ländern abgestimmte neue Aufstellvorschrift führt ganz entscheidend zu mehr Sicherheit und dem Schutz der Umwelt, denn Heizöltanks, die beim Befüllen überlaufen, gehören damit der Vergangenheit an“, erklärt Bernd Romstadt, Heizungsexperte der Ölwärme Plus Osthessen.

Ebenso werde durch die einheitliche Regelung eine Verunsicherung des Marktes vermieden und die Einführung neuer Technologien gefördert. Für das Aufstellen neuer oder das Sanieren bestehender Heizöltankanlagen bringt dies einige Veränderungen mit sich: Ab sofort sind die vorgeschriebenen Wandabstände nicht nur von der Art der Heizöltanks abhängig – zum Beispiel einwandigen, doppelwandigen oder solchen mit integrierter Auffangvorrichtung -, sondern auch vom Sicherheitsniveau des eingesetzten Zubehörs. Dazu gehört insbesondere die Überwachung jedes Tanks bei der Befüllung, um Überfüllungsschäden beim Betanken zu vermeiden.

Bei einreihiger Aufstellung von Tanks mit integrierter Auffangwanne (Doppelwandtanks) gibt es keine Änderungen, hier gelten wie bisher die 40 Zentimeter an einer Längsseite und an allen anderen Seiten fünf Zentimeter, unabhängig vom Zubehörsystem. Bei zweireihiger oder Block-Aufstellung ergibt sich allerdings gegenüber dem bisherigen Stand ein deutliches Mehr an Platzbedarf. Wenn „herkömmliches“ Zubehör ohne eine sogenannte Grenzwertgeber-Kette zur Überwachung des Heizölstands eingesetzt wird, werden an beiden Längsseiten des Tanksystems je 40 Zentimeter gefordert – und die Verbindung der beiden Längsseiten erfordert nochmals 40 Zentimeter.

Wird dagegen ein zugelassenes Zubehör eingesetzt, das jeden Tank bei der Befüllung überwacht, fordert die Zulassung bei zweireihiger Aufstellung nur an einer Längsseitseite des Tanksystems 40 Zentimeter, an den anderen Seiten reichen fünf Zentimeter aus.


7. Juni 2013

Überfüllungsschäden beim Heizöltanken vermeiden: Ölwärme Plus Osthessen gibt Tipps zur Regulierung


Fulda. Es passiert leider immer wieder – ein Überfüllungsschaden beim Heizöltanken. Bernd Breidung, Sprecher der Fachgemeinschaft Ölwärme Plus Osthessen, erklärt, wie es dazu kommt und was Hausbesitzer zur Vorbeugung tun können.„Gerade bei den neuen doppelwandigen Heizöltanks kann der Füllgrad optisch nicht mehr von den Tankwagenfahrern überprüft werden“, sagt Breidung und erklärt den typischen Schadensfall, bei dem eine vorherige unterschiedliche Entleerung der einzelnen Tanks schließlich zum Problem wird.

„Beim Befüllen kann der allgemein absichernde Grenzwertgeber die unterschiedlichen Füllstände nicht ganzheitlich überwachen und löst somit nicht aus.“Zur Vermeidung von Schäden und Versicherungsfällen empfehlen die Experten der Ölwärme Plus die Situation vor Ort zu überprüfen. Im Idealfall sollte eine Füllstandsanzeige pro Tank oder bestenfalls eine Systemlösung, bei der jeder Tank über den Grenzwertgeber abgesichert ist, eingebaut werden. Fachmännischen Rat hierzu gibt es bei den örtlichen Heizungsbauern und Heizöllieferanten der Fachgemeinschaft Ölwärme Plus.


6. Mai 2013

 

„Hydraulischer Abgleich der Heizung macht doppelt Sinn“
Ölwärme Plus Osthessen rät, die richtige Einstellung vom Fachmann überprüfen zu lassen: Heizkosten minimieren und die Umwelt schonen

Fulda. Manche Heizkörper im Haus werden nicht richtig warm, andere glühen oder verursachen störende Geräusche? Dann ist es Zeit für einen hydraulischen Abgleich: „Damit sich die Wärme im Haus so effizient wie möglich verteilt, ist ein solcher Abgleich der Heizungsanlage in mehrfacher Hinsicht sinnvoll, denn Heizwasser sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstands vom Kessel zu den Heizkörpern und zurück“, erklärt Bernd Romstadt, Heizungsfachmann der regionalen Energieexperten Ölwärme Plus Osthessen. Der Check-Up, bei dem ein Fachmann Pumpe, Armaturen und Regelung anpasst, werde zu Recht immer beliebter und avanciere inzwischen vom Geheimtipp zum Standard, wie auch eine aktuelle Umfrage der vom Bundesministerium geförderten Kampagne „Meine Heizung kann mehr“ zeigt: Fragten im Januar 2012 nur etwa neun Prozent aller Kunden ihren Installateur nach einem hydraulischen Abgleich, war es Anfang dieses Jahres bereits jeder Fünfte.

Bei der Heizungsoptimierung werden alle Komponenten der Anlage – vom Heizkessel über die Pumpe bis hin zu den Thermostatventilen – je nach Gebäudebedarf richtig eingestellt. Der Installateur kann dabei für jeden einzelnen Heizkörper die Heizwassermenge so regulieren, dass nur die tatsächlich erforderliche Wärme transportiert wird. Auf diese Weise kann der Energieverbrauch zum Teil enorm reduziert werden. „Das Prinzip des hydraulischen Abgleichs ist denkbar einfach: maximale Wärme bei minimalem Verbrauch. Der Fachmann stellt sicher, dass Heizkörper, die nah am Kessel liegen, nicht mit Wärme überversorgt, und andere, die weiter weg liegen, nicht unterversorgt werden“, so Romstadt weiter. Ebenso werden die Pumpen überprüft, ob sie nicht zu hoch eingestellt sind und damit zu viel Strom verbrauchen. Hausbesitzer profitieren dabei durch einen deutlich gesenkten Energieverbrauch und entsprechend geringere Heizkosten. „Auch die Störgeräusche, die durch eine zu große umgewälzte Heizwassermenge entstehen, fallen dabei weg. Und obendrein wird noch die Umwelt geschont durch weniger CO2-Emissionen.“

Pro Haushalt können so rund zehn Prozent der Energiekosten im Jahr eingespart werden und die Investition hat sich schon nach etwa drei Jahren amortisiert. Würde der hydraulische Abgleich flächendeckend in Deutschland umgesetzt, ließen sich jährlich 1,6 Milliarden Euro Energiekosten einsparen und 5,6 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. „Wir von der Ölwärme Plus Osthessen plädieren daher dafür, dass ein hydraulischer Abgleich nicht nur für den Neubau verpflichtend ist, sondern auch in Altbauten erfolgen muss. Nur so können Wärmeschutz und Wärmeerzeugung optimiert werden.“

Unter http://www.youtube.com/watch?v=GGFjq0Ah5yg gibt es zudem ein anschauliches Video zum hydraulischen Abgleich – Interessenten können alternativ unter www.youtube.de auch die Stichworte „hydraulischer Abgleich Heizung IWO“ in der Suchmaske eingeben.


11. März 2013

 

Mehr Zuschuss für energetische Sanierungen
Wie Renovierer bares Geld sparen: Aktuelle Tipps der Ölwärme Plus Osthessen

Wer jetzt seine Heizungsmodernisierung in Angriff nimmt, kann sich über neue Fördermöglichkeiten freuen. "Rückwirkend zum 20. Dezember 2012 gibt es zum Beispiel eine deutliche Verbesserung bei Zuschüssen der staatlichen KfW-Bank", sagt Bernd Breidung, Sprecher der Ölwärme Plus Osthessen. Der Zusammenschluss regionaler Energiehändler und technischer Betriebe hat die Neuerungen zusammengefasst.

Um energetische Sanierungen zu unterstützen, bezuschusst die KfW im Rahmen des Programms 430 "Energieeffizient sanieren" die Erneuerung der Heizung mit zehn Prozent (vorher 7,5 Prozent) der Investitionssumme. Wer beispielsweise 10.000 Euro für ein modernes Öl-Brennwertgerät ausgibt, bekommt 1.000 Euro als Förderung. Wird das komplette Haus auf KfW-Effizienzhaus-Standard gebracht, sind laut Ölwärme Plus ebenfalls höhere Zuschüsse als im vergangenen Jahr drin. Für den Standard 70 gibt es 20 Prozent der förderfähigen Kosten (vorher 17,5 Prozent). Bei Standard 55 dürfen Renovierer mit 25 Prozent (vorher 20 Prozent) rechnen. Außerdem beteiligt sich die KfW unter dem Programm 431 "Energieeffizient sanieren - Baubegleitung" an den Kosten für einen Energieberater, hier werden maximal 50 Prozent - bis zu 4.000 Euro - erstattet.

Mit dem Marktanreizprogramm (MAP), das sich für erneuerbare Energien einsetzt und beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu beantragen ist, werden Solaranlagen, die eine Heizung unterstützen, gefördert: Hier gibt's 90 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche, in jedem Fall mindestens 1.500 Euro.

Entscheidet sich der Renovierer für eine Öl-Brennwertheizung in Verbindung mit Solar-Nutzung, kann er zusätzlich eine Prämie von 500 Litern Öl der Modernisierungsaktion "Deutschland macht Plus" einkalkulieren.

Außerdem weist Bernd Breidung darauf hin, dass 20 Prozent der handwerklichen Lohn- und Fahrtkosten - maximal 1.200 Euro - steuerlich geltend gemacht werden können.

Genau informieren sollten sich Renovierer über Höchstförderbeträge, Mindest-Summen oder Ausschlusskriterien, rät Breidung, "denn manche Programme lassen sich nicht kombinieren". Auch müsse die eine Förderung vor, die andere nach der Maßnahme beantragt werden. Weitere Infos sind unter www.oelheizung.info abrufbar.

 

 

27. Januar 2013

Sparsam heizen – so geht‘s
Sechs Energie-Tipps der Ölwärme Plus Osthessen

Mit einer modernen Heizung und optimaler Wärmedämmung am Haus lassen sich Energiekosten nachhaltig reduzieren. „Doch auch wer gerade nicht renovieren kann oder als Mieter wenig Einflussmöglichkeiten hat, ist beim Heizen in der Lage bares Geld zu sparen“, sagt Bernd Breidung, Sprecher der Ölwärme Plus Osthessen.Der Zusammenschluss regionaler Energiehändler und technischer Betriebe hatsechs effektive Tipps für die kalte Jahreszeit zusammengestellt.- 25 Prozent sparen: Das ist problemlos möglich, wenn vom alten Öl-Heizkessel auf moderne Brennwerttechnik umgestiegen wird. Die Kosten für eine neue Heizanlage betragen laut den Experten der Ölwärme Plus rund 10.000 Euro, die Verzinsung liegt derzeit bei sieben Prozent. Tipp: Die Aktion „Deutschland macht Plus“ nutzen und bis zu 500 Liter Heizöl gratis „mitnehmen“. Mehr Infos über das attraktive Heizungssanierungsprogramm des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO) unter www.ölwärmeplus.de.- Richtig lüften: Im Winter sollte in jedem Fall auf die Dauerkippstellung derFenster verzichtet werden. Am besten zwei- bis dreimal pro Tag bei weitgeöffneten Fenstern einige Minuten stoßlüften, dabei die Heizkörper herunterdrehen.- Alles dicht? Rollläden nachts oder im Urlaub schließen – sie haben eineDämmwirkung. Praktisch: Auch die Zugluft im Zimmer wird dadurch vermindert.- Kalt ist nicht gleich billig: Die Heizung nie ganz ausstellen, auch nicht überNacht. Sonst wird’s beim Hochfahren am Morgen teuer. Die Ölwärme-Plus-Mitgliedsfirmen raten, die Temperaturen in der Nacht auf 16 bis 18 Grad zureduzieren – am einfachsten lässt sich das mit der Automatik-Einstellung einermodernen Anlage regeln.- Nicht zu lange warten mit der Wartung: Wer die Heizanlage einmal pro Jahr vom Profi überprüfen und optimal einstellen lässt, kann ebenfalls Geld sparen. Den Check übernehmen zum Beispiel die regionalen Fachbetriebe der Ölwärme Plus Osthessen.- Noch genug Öl im Keller? Hausbesitzer sollten so tanken, dass sie in jedem Fall über den Winter kommen. Zögerliches Einkaufsverhalten hat laut Bernd Breidung oft zur Folge, dass die Heizung trocken gefahren wird. „Stichwort Feiertage“, sagt der Sprecher der Ölwärme Plus, „es ist keine Seltenheit, dass gerade dann Schluss ist, wenn man es am wenigsten brauchen kann“.

 

17. Oktober 2012

Energie und mehr - was Bauherren wissen müssen

Ölwärme Plus Osthessen und VR Genossenschaftsbank Fulda laden am 30. Oktober zu Fachausstellung ein / Energieberater gibt praktische Tipps

Fulda / Künzell. Zu einer Informationsmesse und Fachausstellung rund um die Themen Bauen, Energie, moderne Heizung, Sicherheit und mehr laden die Mitglieder der Ölwärme Plus Osthessen und die VR Genossenschaftsbank am 30. Oktober ins Gemeindezentrum Künzell ein. Die Ausstellung öffnet um 17 Uhr, das Vortragsprogramm beginnt um 18.30 Uhr.

An zahlreichen Info-Ständen werden - vor allem für potenzielle Bauherren und Renovierer - interessante Neuheiten präsentiert, ob es nun um die moderne Heizung geht oder um aktuelle Baumaterialien. Unter den Ausstellern sind neben den Veranstaltern Ölwärme Plus Osthessen und VR Genossenschaftsbank das Institut für Wärme und Öltechnik (IWO), die Kreishandwerkerschaft, der Bauherrenschutzbund, Üwag, RWZ-Baumarkt, R+V-Versicherung, BSH Schwäbisch Hall, Hermann Holzbau sowie die Firmen Feldmann und Henkel. Die Polizei Osthessen informiert außerdem über das Thema Einbruchprävention.

Die Ölwärme Plus Osthessen konnte für diese Infomesse den unabhängigen Energieberater (HWK) Björn Reimers gewinnen, der die Besucher zwischen 20.30 und 21 Uhr rund um energieeffiziente Heizungsmodernisierungen mit entsprechenden Einsparpotenzialen informiert. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

 


13. August 2012
Verbraucher können sparen - mit "Deutschland macht Plus"
Neuauflage der Modernisierungsaktion: Heizöl-Prämie bei Heizungssanierung bis Ende 2013

Ein bundesweiter Erfolg macht es möglich: Die Aktion "Deutschland macht Plus" wird ab sofort neu aufgelet. "Damit bleibt der zusätzliche Anreiz für Hausbesitzer in Osthessen noch bis zum 31. Dezember 2013 bestehen, jetzt ihre alten Ölheizungen zu modernisieren und sich eine Heizöl-Prämie zu sichern", erklärt Bernd Breidung, Sprecher der Ölwärme Plus Osthessen. Die Fachgemeinschaft berät Verbraucher in der Region rund um das Thema Ölwärme und ist auch Ansprechpartner für Interessenten an der Modernisierungsaktion. Ins Leben gerufen wurde "Deutschland macht Plus" vom Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) in Kooperation mit namhaften Geräteherstellern, Heizungsbauern und Mineralölhändlern. "Ziel ist es, den Einsatz moderner und hocheffizienter Öl-Brennwertgeräte zu fördern, denn jeder moderne Öl-Brennwertkessel, der eine alte Heizung ersetzt, ist ein Gewinn. Für den Hausbesitzer und für die Umwelt", so Breidung weiter.
Einfache Teilnahme
Verbraucher erhalten die Heizöl-Prämie, wenn sie im Aktionszeitraum bis 31. Dezember 2013 ein neues Öl-Brennwertgerät, idealerweise in Kombination mit einer Solaranlage installieren lassen. "Der Heizungsbesitzer beauftragt einen Handwerksbetrieb der Ölwärme Plus oder einen an dem Programm teilnehmenden Heizungsbauer mit dem Einbau der neuen Brennwertheizung von einem der beteiligten Gerätehersteller. Anschließend gibt er bei einem der Mineralölhändler der osthessischen Energie-Experten eine Heizölbestellung von mindestens 1.500 Litern auf. Anschließend muss der Aktions-Gutschein lediglich noch zusammen mit den Rechnungen bei IWO eingereicht werden und der Kunde erhält die Prämie rückvergütet", nennt der Ölwärme Plus-Sprecher die einzelnen Schritte. Wenn ein neues Öl-Brennwertgerät installiert wird, erhält der Kunde 350 Liter gratis, bei der Kombination mit Solarthermie sogar ganze 500 Liter. Die Heizöl-Prämie werde von den Geräteherstellern und Mineralölhändlern sowie von IWO anteilig getragen. Alle weiteren Informationen finden Interessierte auf der Aktionsseite unter www.deutschland-macht-plus.de


2. April 2012
Tipp: Im Frühjahr die Heizung auf Vordermann bringen

Frühjahrsputz und ein grundlegendes Check-up - das ist auch für die Heizung sinnvoll! Gerade ein harter Winter, in dem die Anlage regelmäßig und über längere Zeit auf Hochtouren läuft, hinterlässt in der Regel Spuren: Brennerdüsen- und Wärmetauscher verschmutzen, Rußpartikel und Ablagerungen behindern die Wärmeübertragung. Deshalb sollten Hausbesitzer das Frühjahr für eine Wartung der Heizung nutzen, damit auch in der nächsten Kälteperiode alles optimal vorbereitet ist und sicher funktioniert. Dazu raten die Mitglieder der Ölwärme Plus Osthessen.

Ohnehin sind Hausbesitzer gesetzlich dazu verpflichtet, jedes Jahr eine Abgaswegprüfung und eine Immissionsschutzmessung durch den Schornsteinfeger durchführen zu lassen. Darüber hinaus empfiehlt die Ölwärme, einen Heizungsfachmann hinzuzuziehen. Denn dieser kann einerseits eventuelle Schäden an der Anlage feststellen und beheben, die Heizung reinigen und warten, und andererseits berät er auch kompetent dazu, wie man ggf. mit einer Modernisierungsaktion Energie und damit bares Geld sparen kann. Und auch für die Generalüberholung der Heizung eignet sich das Frühjahr besonders gut!

"Gerade bei Ölheizkesseln, die mehr als 15 Jahre im Einsatz waren, empfiehlt es sich, ernsthaft über eine grundlegende Modernisierung nachzudenken. So sind die Emissionswerte deutlich zu senken und es stehen auch über die nächsten Jahre keine kostspieligen Reparaturen an. Das schont die Umwelt und entlastet den Geldbeutel. Mit modernen Brennwertkesseln können sogar bis zu 40 Prozent an Heizkosten eingespart werden - damit hat sich die Modernisierung rasch amortisiert", betont Bernd Breidung, Sprecher der Ölwärme Plus Osthessen.

Interessenten können sich gerne unverbindlich an die Energie-Experten der Ölwärme wenden und individuell beraten lassen.


16. März 2012
Ölwärme Plus berät bei Frühlingsmarkt am Fuldaer Umweltzentrum
Am Info-Stand der Ölwärme Plus Osthessen können Interessierte anlässlich des Frühlingsmarktes am Fuldaer Umweltzentrum am Sonntag, 22. April 2012, von 12 bis 18 Uhr Wissen tanken: Die Mitglieder der Ölwärme Plus - Heizungsbauer und Mineralölhändler aus der Region - informieren und beraten Besucher vor Ort rund um das Thema "Clever heizen mit Ölwärme".
Dabei werden unter anderem Fragen beantwortet zur Aktion "Deutschland macht Plus", bei der Modernisierer und Bauherren noch bis zum Sommer bis zu 500 Liter Heizöl gratis erhalten können, aber auch Modernisierungsaktionen und potenzielle Energie-Einsparpotenziale in Wohnhäusern sind Thema.
Der Frühlingsmarkt am Umweltzentrum (Nähe Stadion Johannisaue) findet jährlich statt - zeitgleich mit dem Saisonstart des Öko-Bistros vor Ort. Dort gibt es Kaffee, Kuchen, Snacks und verschiedene Erfrischungsgetränke sowie den "Lesegarten".
Auf die Besucher vor Ort wartet darüber hinaus wieder eine Pflanzenbörse, bei der nichtgewerbliche Anbieter Garten- und Zimmerpflanzen zum privaten An- und Verkauf bieten. Ebenso präsentieren sich weitere Unternehmen, Behörden, Institutionen und Vereine mit ihren Dienstleistungen und Produkten, mit Beratungen und Informationen. Der Eintritt ist frei.
24. Februar 2012
Checkliste zur Modernisierung: Heizkosten langfristig senken
Gerade angesichts der zweistelligen Minusgrade wird der aktuelle Winter vielen Hausbesitzern wohl in keiner guten Erinnerung bleiben - denn entsprechend hoch werden die Heizkostenabrechnungen ausfallen, vor allem bei veralteten Heizungsnanlagen.
Dabei ist es ganz leicht, 30 bis 40 Prozent Energie im Vergleich zum Verbrauch mit veralteten Heizungsanlagen einzusparen: Um die Heizkosten langfristig zu senken, sollten Hausbesitzer über die Investition in eine moderne Heizungsanlage nachdenken.
Eine Checkliste auf www.intelligent-heizen.info liefert nützliche Tipps und Orientierung bei der Modernisierungsplanung. Denn wer von einer Heizungsmodernisierung profitieren will, sollte einige wichtige Details beachten.
Auf der Website finden Verbraucher auch viel Wissenswertes rund um Technik oder Fördermittel sowie den "Heizungsmodernisierungs-Fahrplan", der schrittweise anhand von Beispielen einen Überblick über Planung, Finanzierung und Profit gibt.
Denn klar ist: Veraltete Heizungsanlagen mit überdimensionalen Kesseln, ungeregelten Pumpen und Thermosatköpfen sind wahre Energiefresser. Eine Modernisierung spart nicht nur Energiekosten und steigert den Wert der Immobilie, sie ist auch ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz!
10. Februar 2012
Teilsanierungen führen schneller zum Klimaschutzziel
Die Klimaschutzziele sind eher mit energetischen Teilsanierungen zu erreichen als mit Komplettsanierungen, weil die überwiegende Mehrheit der Hausbesitzer eine kostenintensive Vollsanierung gar nicht bezahlen kann. Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des Instituts für Wärme und Öltechnik e. V. (IWO) hervor.
Mit wärmetechnischen Teilsanierungen lassen sich die Klimaschutzziele der Bundesregierung eher erreichen als mit umfassenden Vollsanierungen von Gebäuden. Denn während relativ viele Haushalte in der Lage sind, die Kosten einer Teilsanierung zu tragen, ist eine energetische Komplettsanierung aufgrund der beträchtlichen Investitionskosten nur für wenige Haushalte finanzierbar. Selbst bei großzügiger staatlicher Förderung dürfte daher eine deutliche Erhöhung der Vollsanierungsrate schwer zu erreichen sein. Dies ist ein Ergebnis der gemeinsamen Hauswärme-Studie des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) und des Energieunternehmens Shell.
Energieexperten sehen ihre Erfahrungen und Einschätzungen dadurch bestätigt. "Das Ergebnis untermauert unsere Forderung an die Politik, auch Einzelmaßnahmen bei der Förderung der energetischen Gebäudesanierung zu berücksichtigen", kommentiert Prof. Christian Küchen, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). Die von der Bundesregierung angestrebte Verdoppelung der Sanierungsrate von Gebäuden auf zwei Prozent jährlich sei zwar folgerichtig und notwendig. "Ein Blick in die Realität zeigt jedoch, dass Teilsanierungen dabei eine entscheidende Rolle spielen müssen. Denn Komplettsanierungen sind für den Großteil der Hausbesitzer schlicht nicht bezahlbar", so Küchen weiter.
Der Bundesrat hat die Kosten einer kompletten Sanierung auf "mindestens 75.000 Euro pro Wohneinheit" geschätzt. Wegen dieses "extremen finanziellen Aufwandes" hat die Länderkammer der Bundesregierung empfohlen, auch Einzelmaßnahmen wie zum Beispiel die Fenstererneuerung oder Heizungssanierung zu fördern.
Weitere Untersuchungen der umfangreichen Studie beziehen sich auf die Entwicklung der Heiztechnik in den nächsten zwei Jahrzehnten. Demnach werden auch künftig in weiten Teilen des  Gebäudebestands optimierte Gas- oder Ölheizungen auf Basis von Brennwerttechnik das "wärmetechnische Rückgrat" bilden. Generell aber zeichne sich ein Trend zur Hybridisierung von Heizsystemen ab. Die Heizanlage der Zukunft wird also von mehreren Wärmequellen gespeist.
Integriert werden verstärkt erneuerbare Energieträger, insbesondere Solarthermie, aber auch Holz oder Umweltwärme. Weil regenerative Wärmeträger jedoch nicht immer gleichmäßig und bedarfsgerecht Wärme bereitstellen können, kann auf konventionelle Heizgeräte, die jederzeit auf Knopfdruck zuverlässig Wärme liefern, mittelfristig nicht verzichtet werden.
Auch in diesen konventionellen Heizgeräten kommen nach Einschätzung der Studienverfasser in den nächsten Jahrzehnten zunehmend Brennstoffe mit Anteilen erneuerbarer Energien zum Einsatz. Der Beimischung von Biokomponenten zu Heizöl und Erdgas wird ein beachtliches Potenzial zur Senkung der Treibhausgasemissionen eingeräumt. Vor allem, weil die Beimischung von Biokomponenten im Verhältnis zur Gebäudesanierung deutlich kostengünstiger ist.
23. Januar 2012
Ölheizungen so effizient wie nie
Der durchschnittliche Jahresnutzungsgrad der Ölheizungen in Deutschland hat mit 87,4 Prozent einen neuen Höchststand erreicht, dies geht aus einer aktuellen IWO-Pressemitteilung hervor. Je höher der Nutzungsgrad, umso niedriger liegen Verbrauch und CO2-Emissionen.
Die technische Effizienz der Ölheizungen in Deutschland hat einen neuen Höchststand erreicht. Zum Jahresende 2010 lag der durchschnittliche Jahresnutzungsgrad aller installierten Ölheizungen bei 87,4 Prozent. Dies geht aus der jüngsten Auswertung zur Klimaschutzerklärung der deutschen Mineralölwirtschaft für den Wärmemarkt hervor. Der Jahresnutzungsgrad gibt an, wieviel der eingesetzten Energie im Jahresdurchschnitt in tatsächlich nutzbare Heizwärme umgewandelt wird. Mit steigendem Nutzungs grad verringern sich also Heizölverbrauch und Treibhausgasemissionen - ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung der Klimaschutzziele.
Obwohl die Anzahl der bundesweit installierten Ölheizungen laut Statistik des Schornsteinfegerhandwerks mit rund sechs Millionen Anlagen seit 1993 nahezu unverändert blieb, ging der Heizölverbrauch im selben Zeitraum um fast die Hälfte zurück. Einen maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hat der Austausch alter Heizungen gegen effizientere Ölheiztechnik. Auch die Kombination von modernen Ölheizungen und Solarthermie trägt zum geringeren Heizölverbrauch bei. In den vergangenen Jahren wurde etwa jede zweite neue Öl-Brennwertheizung gemeinsam mit einer Solarwärmeanlage installiert. Einen so hohen Solaranteil erreicht kaum ein anderes Heizsystem.
In ihrer Selbstverpflichtung hat die Mineralölwirtschaft eine Steigerung des durchschnittlichen Jahresnutzungsgrades von Ölheizungsanlagen im deutschen Raumwärmemarkt bis zum Jahr 2012 um 27 bis 30 Prozent gegenüber dem Bezugsjahr 1990 verankert. Als Zielkorridor wurde ein Nutzungsgrad zwischen 86 und 88 Prozent festgelegt. Zum Vergleich: 1990 lag der durchschnittliche Jahresnutzungsgrad von Ölheizungen bei 68,3 Prozent.
Mit dem in 2010 erreichten Jahresnutzungsgrad von 87,4 Prozent wurde das für 2012 angestrebte Minimalziel bereits übertroffen. Allein aus der Verbesserung des Jahresnutzungsgrades resultiert für 2010 ein Rückgang der CO2-Emissionen von 22,9 Millionen Tonnen. Im Vergleich zum Basisjahr 1990 bedeutet dies eine Reduzierung um 21,9 Prozent. Die tatsächliche Verringerung der CO2-Emissionen in ölbeheizten Gebäuden liegt allerdings aufgrund weiterer Maß nahmen wie verbesserter Wärmedämmung oder dem Einbau von Isolierverglasung deutlich höher.

25. November 2011
Aktion "Deutschland macht Plus" geht in die zweite Runde
Aufgrund der hohen Nachfrage und dem großen Erfolg im zweiten Halbjahr 2011 wurde die Modernisierungsaktion "Deutschland macht Plus" verlängert. So können sich Hausbesitzer und Modernisierer noch bis Ende Juli 2012 eine Heizöl-Prämie für die neue Heizung sichern.
Gemeinsam mit der Ölwärme Plus Osthessen und namhaften Geräteherstellern bietet das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) Verbrauchern damit einen zusätzlichen Anreiz für die Heizungsmodernisierung.
"Die Aktion 'Deutschland macht Plus' hat bei Marktpartnern und Verbrauchern großen Anklang gefunden. Das hat uns darin bestärkt, der Aktion mehr Zeit einzuräumen. So können wir auch im ersten Halbjahr 2012 zur Belebung des Modernisierungsgeschäfts beitragen", sagt der stellvertretende IWO-Geschäftsführer Adrian Willig.
Bundesweit beteiligen sich bis heute mehr als 2.200 SHK-Betriebe und rund 700 Mineralölhändler als Aktionspartner an "Deutschland macht Plus".
Zur Bewerbung der Aktion haben die Unternehmen seit August 2011 rund 800.000 Kundenzeitungen und circa 250.000 Aktionsflyer an ihre Kunden versendet. Mittlerweile rufen täglich etwa 2.000 potenzielle Modernisierer die Aktionswebsite www.deutschland-macht-plus.de auf. Insgesamt sind bisher rund 8.000 Gutscheine für die Heizöl-Prämie angefordert worden.
Im Mittelpunkt der Aktion steht der Anreiz für die Kunden: Sie erhalten die Heizöl-Prämie, wenn sie im Aktionszeitraum bis 31. Juli 2012 ein neues Öl-Brennwertgerät, idealerweise in Kombination mit einer Solaranlage installieren lassen.
Und die Teilnahme an der bundesweiten Aktion ist denkbar einfach: Der Heizungsbesitzer beauftragt einen Handwerksbetrieb der Ölwärme Plus mit dem Einbau der neuen Brennwertheizung von einem der beteiligten Gerätehersteller. Anschließend gibt er bei einem der Mineralölhändler der osthessischen Energie-Experten eine Heizölbestellung von mindestens 1.500 Litern auf. Anschließend reicht muss der Aktions-Gutschein lediglich noch zusammen mit den Rechnungen bei IWO eingereicht werden und der Kunde erhält die Prämie rückvergütet. Die Heizöl-Prämie für die Kunden wird von den Geräteherstellern und Mineralölhändlern sowie von IWO anteilig getragen.
"Zum Start der Verlängerung gibt es außerdem eine Extra-Prämie für die schnellsten Modernisierer", kündigt Adrian Willig an. Die ersten 111 Modernisierer, die ihre Heizung im neuen Jahr erneuert und den Heizöltank aufgefüllt haben, bekommen jeweils 1.111 Liter Heizöl-Prämie. "Damit wollen wir den Anreiz zur Investition in effiziente Heiztechnik zusätzlich verstärken", erläutert Willig.
Für alle anderen gibt es wie bisher 500 Liter Heizöl, wenn ein neues Öl-Brennwertgerät in Kombination mit Solarthermie installiert wird und 350 Liter, wenn nur ein neues Öl-Brennwertgerät eingebaut wird.
Alle weiteren Informationen finden Interessierte auf der Aktionsseite unter www.deutschland-macht-plus.de
7. November 2011
Aktionstag Warmes Haus ein voller Erfolg / Ausstellung im Fuldaer Stadtschloss
Rund 400 Besucher, zahlreiche intensive Beratungsgespräche und großes Interesse am Fachvortrag "Effizient Plus machen mit Öl-Brennwerttechnik" des unabhängigen Energieberaters Frank Scharfenberg: Die Mitglieder der Ölwärme Plus Osthessen ziehen überaus positive Bilanz anlässlich des Aktionstags Warmes Haus, an dem sich die regionalen Energie-Experten beteiligt hatten.
Interessenten, die den Besuch der Veranstaltung im Fuldaer Industriegebiet Eisweiher verpasst haben, können noch bis einschließlich Freitag, 25. November 2011, immer wochentags den Stand der Ölwärme Plus in der Energie-Ausstellung im Fuldaer Stadtschloss besuchen.
Dort liegen zum Beispiel Infobroschüren über die bundesweite Aktion "Deutschland macht Plus" aus, bei der Modernisierer und Bauherren bis zu 500 Liter Heizöl geschenkt bekommen. Ebenso gibt es dort Prospekte über die IWO - das Institut für Wärme und Öltechnik e. V. - und natürlich über die Ölwärme Plus selbst - den Zusammenschluss von vier Heizungsbauern und acht Mineralölhändlern aus der Region.
28. September 2011
Terminblocker: Aktion Warmes Haus in Fulda am 5. November
Gemeinsam mit der Fensterwerk Juchheim-Börner GmbH lädt die Ölwärme Plus Osthessen am Samstag, 5. November 2011, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr zum Aktionstag "Warmes Haus" ein. Die Messe steht unter dem Motto "Heizenergie sparen, Schimmel vermeiden, Fördergelder sichern!" und findet in den Räumlichkeiten der JUMO, Hermann-Muth-Str. 2, 36039 Fulda, im Industriegebiet Eisweiher statt.
Neben zahlreiche Fachvorträgen - darunter auch der Vortrag "Effizient Plus machen mit Öl-Brennwerttechnik" von 13.30 bis 14.15 Uhr in Raum 1 durch den unabhängigen Energieberater Frank Scharfenberg - warten Produktionsbesichtigungen im Fensterwerk und individuelle Fachberatungen an den Messeständen auf die Besucher.
Besonderes Highlight ist eine große Verlosungsaktion - als Gewinne winken Ballonfahrten und Sachpreise.
Besuchen Sie unsern Messestand anlässlich der 18. Fuldaer Energiespartage - wir freuen uns auf Sie!
2. September 2011:
Ausgezeichnete Modernisierung

Sich schon heute anspruchsvolle Energiesparziele für die Zukunft sichern - das gelingt mit moderner Ölheiztechnik im Verbund mit erneuerbaren Energien. Ein solches Sanierungskonzept eines Zweifamilienhaus in Trier überzeugte auch die Jury des rheinland-pfälzischen Effizienzwettbewerbs "Unser Ener". Das mit einer Öl-Hybrid-Heizung ausgestattete 42 Jahre alte Gebäude belegt den ersten Platz in der Kategorie "Modernisierung". In der Energiespar-Initiative "Unser Ener" prämiert das Landesumweltministerium alljährlich zukunftsweisende energetische Gebäudekonzepte mit Vorbildcharakter.

Der Hintergrund: Der Primärenergiebedarf des Wohnhauses hatte sich nach der energetischen Komplettsanierung um fast 83 Prozent verringert, der Heizölverbrauch sank auf fünf Liter pro Quadratmeter und Jahr. Damit erfüllt das Gebäude ab sofort die Anforderungen des "KfW-Effizienzhauses 85". Der Primärenergiebedarf unterschreitet sogar die Anforderungen eines vergleichbaren Neubaus um 15 Prozent. Aufgrund dieser überragenden Werte war das prämierte Gebäude bereits vom Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) im Sanierungswettbewerb "Aktion Energie-Gewinner" unterstützt worden. Die Ölwärme Plus Osthessen empfiehlt daher Hausbesitzern eine energetische Modernisierung des Eigenheims : So lässt sich nicht nur bares Geld durch geringeren Energieverbrauch sparen, sondern es gibt noch bis Endes des Jahres eine Extra-Prämie für Sparfüchse im Rahmen der IWO-Aktion  "Deutschland macht Plus". Weitere Infos dazu finden Sie hier...

Die Solarthermieanlage im ausgezeichneten Zweifamilienhaus mit rund 15 Quadratmetern Kollektorfläche ist Bestandteil des neu installierten Öl-Hybrid-Heizsystems. Dazu gehören neben der Solaranlage ein sparsamer Öl-Brennwertkessel und ein wasserführender Holzpelletofen. Bevorratet wird die Wärme der drei beteiligten Wärmeerzeuger in einem zentralen 650-Liter-Schichtenspeicher. Überdies wurde der Wärmeschutz des gesamten Gebäudes verbessert: Fassadendämmung, durchgehende Dreifach-Wärmeschutz-Verglasung, Dämmung von Dachflächen und Kellerdecke sowie der Einbau einer wärmegedämmten Haustür tragen ebenfalls zu der Reduzierung des Primärenergiebedarfs bei.

16. August 2011:
Jetzt noch schnell die erhöhte Abwrackprämie für alte Heizkessel sichern: Gültig nur noch bis Ende des Jahres
Der Zeitpunkt für einen Wechsel bzw. eine Modernisierung der eigenen Heizungsanlage ist in diesem Jahr besonders günstig, weil der Staat eine attraktive "Abwrackprämie" in Höhe von 600 Euro für den Tausch eines alten Heizungskessels zahlt. Danach sinkt die Prämie auf 500 Euro. Bauherren und Hausbesitzer sollten daher schnell handeln. Kompetente Ansprechpartner für den Austausch des Heizkessels finden Interessierte in der Ölwärme Plus - den Energie-Experten in Osthessen.
15. August 2011:
Wer im Winter sparen will, sollte im Sommer vorsorgen
Auch wenn bei 25 Grad Celsius und Sonnenschein pur niemand so recht an die kalte Jahreszeit denken mag: Der Sommer bietet ideale Voraussetzungen für Bauherren und Hausbesitzer, um Energie zu sparen und die Kosten zu senken. Wer jetzt in die Kombination von Solar mit einem modernen Gas- bzw. Öl-Brennwertkessel investiert, kann schon im kommenden Winter von der Senkung des Jahres-Primärenergiebedarfs der Heizungsanlage um bis zu 40 Prozent profitieren.
Übrigens: Solarthermieanlagen auf dem Dach können nicht nur zur Trinkwassererwärmung genutzt werden, sondern vor allem auch zur Heizungsunterstützung.
Sprechen Sie uns an - wir beraten Sie gerne.

2. August 2011:
Kein großer Richtungswechsel beim Heizölpreis abzusehen.
Daher gilt: Besser frühzeitig bevorraten

Die Heizölpreise sind seit Wochenbeginn einigermaßen stabil. Auch in den nächsten Tagen dürfte es keinen größeren Richtungswechsel geben. Dabei bleibt zu hoffen, dass die Nachfrage der Verbraucher zum Befüllen der Tankvorräte bald steigt. Andernfalls muss mit einer starken Bestell-Welle zu Beginn der Heizperiode ab Ende September gerechnet werden. Das könnte sich auch entsprechend auf die Lieferzeiten und die Preise auswirken. Insofern raten die Mitglieder der Ölwärme weiterhin dringend zur raschen Bevorratung.

8. Juli 2011:
Die richtige Zeit zum Sanieren
Auch wenn die warmen Temperaturen aktuell den Winter noch in weiter Ferne erscheinen lassen: Gerade jetzt ist die ideale Zeit, die Heizung zu sanieren und rechtzeitig vor dem ersten Kälteeinbruch auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Dann starten Sie garantiert sorgenfrei in die kalte Jahreszeit.
Und der besondere Bonus wartet auf alle, die vom geringeren Energieverbrauch profitieren wollen und eine Heizungsmodernisierung planen: Im Rahmen des Marktanreizprogramms zum Einsatz Erneuerbarer Energien (MAP) wurden im März die Fördergelder erhöht.Im Rahmen des MAP wird bei einer energetischen Modernisierung durch den Fachhandwerker der Einsatz von Solarthermieanlagen, Biomasse oder Wärmepumpen gefördert. Den Kesselaustauschbonus erhält man beispielsweise, wenn ein alter Heizkessel gegen einen neuen, effizienten Brennwertkessel mit Solarthermieanlage ausgetauscht wird. Der Bonus beträgt bis zum 30. Dezember 2011 600 Euro, danach 500 Euro. Die Mitglieder der Ölwärme beraten dazu individuell und unverbindlich.

4. Juli 2011:
Beruhigter Start in die Woche
Die erste Juliwoche öffnet nach einem dynamischen Ölpreis-Wiederanstieg in der vergangenen letzten Juni-Woche nun wieder beschaulich und beruhigt: Heute sind keine größere Preisveränderungen zu erwarten - auch, weil die US-Ölbörsen wegen Independence Day - dem Nationalfeiertag der USA - geschlossen bleiben. Ideale Voraussetzungen also, um die Heizölvorräte rechtzeitig vor der kühlen Jahreszeit wieder aufzufüllen.
17. Juni 2011:
Heiß begehrt: Blockheizkraftwerke
Eine deutlich erhöhte Nachfrage nach Blockheizkraftwerken (BHKW) verzeichnet das Marktforschungsinstitut Trendresearch in einer neuen Studie: Mit rund 800 MW habe die elektrische Leistung neuer BHKW im vergangen Jahr allein in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. Vor allem in den kommenden vier Jahren soll dieser Boom noch weiter ansteigen, mit 15 Prozent Zuwachs einen neuen Rekordwert erreichen und sich auch beim Endverbraucher spürbar bemerkbar machen: Heizungshersteller haben diesen Trend bereits erkannt und entwickeln derzeit sogenannte Mikro-KWK-Anlagen mit sehr geringen Leistungen für den Privathaushalt.
Der Hintergrund: Das Thema Energieeffizienz gewinnt immer mehr an Bedeutung. Hier erzielen BHKW durch die kombinierte Nutzung von Strom und Wärme einen hohen Wirkungsgrad. Ebenso setzen immer mehr Verbraucher auf eine Sanierung oder Erneuerung der Heizungsanlagen, um Kosten zu senken und die Umwelt zu schonen.
16. Juni 2011:
Jetzt bevorraten
Die Tankbefüllrate der Haushalte mit Ölbrennwertanlagen liegt aktuell bei knapp 50 Prozent. Die Experten der Ölwärme Plus Osthessen sehen darin ein rekordverdächtiges Tief und raten allen Verbrauchern, frühzeitig ihre Ölvorräte aufzufüllen. Andernfalls muss aufgrund der zu erwartenden starken Nachfrage im Herbst möglicherweise mit längeren Lieferzeiten gerechnet werden. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
3. Mai 2011:
Preise für Heizöl ziehen weiter an
 
Nach kleinen Rückwärtstrends Ende April entwickeln sich die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten leider wieder stetig weiter nach oben. Das bedingt auch in Osthessen weiterhin leicht steigende Preise für Heizöl und Sprit.
Dagegen bleibt die Nachfrage konstant relativ hoch, da viele Verbraucher eine generelle Trendwende  nicht für möglich halten.